Die 10 besten Gründe für eine Japanreise

1. Tradition und Moderne, Hand in Hand

Jeder ist fasziniert vom Bild des winzigen, leuchtend roten Tempels, über den ein funkelnder Wolkenkratzer aus Glas und Beton wacht. Mein Lieblingsbeispiel ist der Meiji-Schrein. Er liegt neben Tokyos Trendviertel Harajuku, das sehr laut und quirlig ist – wenn man aber das Gelände betritt, liegt ein dichter Wald ehrfürchtig vor einem, der bis zum Schrein führt.

Meiji Schrein Tokyo
Hier wird alles plötzlich ganz still. Und das mitten in einer solchen Riesenmetropole! / via Unsplash
Kimono Vending Machine
Im Alltag sieht die Alt-Neu-Fusion dann so aus: Coca Kimono. © Hannah Eirene Janz / Nihon Monogatari

2. Öffentliche Kultur zum Mitmachen

Traditionelle wie moderne Kulturpraktiken werden oftmals im öffentlichen Raum ausgeübt. Sei es das Kirschblüten-Picknick, Bon’odori-Tänze auf Sommerfesten, die vielen Feuerwerke oder ein Nachmittag im Games Parlour – überall bieten sich wunderbare Gelegenheiten, japanische Kultur aktiv zu erleben und Japaner kennenzulernen! Ich berate Sie gerne, welche Feste und Events entlang Ihrer Reiseroute gerade stattfinden.

Bonodori Festival Tokyo
Einfach nachtanzen, was die Damen auf der Bühne vormachen! Dazu müssen Sie nicht einmal einen Yukata tragen (aber mit ist es natürlich schöner…).

3. Sie werden als Tourist ernst genommen

Auf diesen Punkt brachte mich mein Freund, der für eine japanische Firma arbeitet und viel reist. Er berichtete ganz begeistert, dass er die Vorbehalte, die sich mittlerweile an vielen anderen Orten gegen Gäste etabliert haben, in Japan nicht spürt. Stattdessen wurde sein Interesse an der japanischen Kultur sehr wertschätzend aufgenommen und verhalf ihm zu vielen tiefgründigen Erfahrungen.

4. Japan ist das ganze Jahr über schön

Bekannt und beliebt als Reisezeit ist die Kirschblüte – aber auch Sommer, Herbst und Winter haben in Japan viel Reizvolles zu bieten. HIER finden Sie meinen Artikel zu jahreszeitlichen Japanreisen.

Herbstliches Kyoto - wer will da nicht sofort losfliegen?
Herbstliches Kyoto – wer will da nicht sofort losfliegen? © JNTO / Japanische Fremdenverkehrszentrale

5. Sicherheit

Sie werden sich in Japan sehr wohl im öffentlichen Raum fühlen, denn die Kriminalität ist äußerst gering! Ich würde in Japan jederzeit als Frau alleine reisen.

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Allgegenwärtig im japanischen Alltag: Stadtteilpolizisten. / via Unsplash

6. Japans Bahnsystem

Viele von uns meckern gerne über die Deutsche Bahn – doch seien wir ehrlich, für so ein hochkomplexes Gebilde tausender Streckenkilometer schlägt sich die DB ganz gut. Nichts aber ist so befriedigend und beruhigend wie die Perfektion des japanischen Zugverkehrs: Hier werden die Fahrtzeiten nicht in Minuten, sondern in Sekunden getaktet! Ich bin bisher ein Mal zu spät gekommen (natürlich an meinem ersten Arbeitstag :)).

Bahnfahren Japan
Auch am Bahnsteig steht man in geordneten Schlangen – die Türen halten stets an der markierten Stelle und das Einsteigen geht so ohne Drängeln. / via Unsplash

7. Essen und Genuss

Japan ist ein kulinarisches Paradies: frischester Fisch, den ganzen Körper wärmende Nudelsuppen, hauchzartes Kobe-Rind, Fondue, das in geselliger Runde zubereitet wird, prickelnd gefährlicher Kugelfisch, Kyotos Haute Cuisine namens Kaiseki, gegrillter Aal, Grüntee und Sake… Ihnen bietet sich eine schier unendliche Vielfalt der Genüsse. In DIESEM Artikel finden Sie eine inspirierende Fotoliste mit japanischen Gerichten.

Mittlerweile auch im Ausland sehr beliebt: Ramen-Nudelsuppe. © JNTO
Mittlerweile auch im Ausland sehr beliebt: Ramen-Nudelsuppe. © JNTO / Japanische Fremdenverkehrszentrale
Der Klassiker der japanischen Küche: Nigiri-Sushi. © JNTO
Der Klassiker der japanischen Küche: Nigiri-Sushi. © JNTO / Japanische Fremdenverkehrszentrale
Aal Japan
Lässt jeden Gedanken an die „Blechtrommel“ verschwinden: äußerst schmackhafter Aal, gegrillt und mit süßer Sauce bestrichen, auf Reis im Bambuskästchen. © JNTO / Japanische Fremdenverkehrszentrale

Selbst Take Away aus dem Convenience Store kann überzeugen – besonders mit großer Vielfalt und Verfügbarkeit an jeder Ecke – praktisch für Reisende. Und wenn Sie nach zwei Wochen keinen Reis mehr sehen/essen können, machen Sie einfach bei den ursprünglich westlichen Backwaren weiter. Ich persönlich suche bei Reis-Überdruss einen von Tokyos hervorragenden Burgerläden auf.

8. Shoppingparadies Japan

Ob Sie ausgefallene Designermode, antike Holzschnitte, die weltbesten Kosmetikprodukte, Roboterhunde oder Overalls in Panda-Form erstehen wollen – Japan bietet Ihnen alles, was Sie sich vorstellen können. Und mehr: Nirgendwo treibt das Angebot kreativer wie funktionaler Ideen eine so große Blüte wie in Tokyo. Darüberhinaus sind die Produkte äußerst hochwertig – japanische Käufer sind nämlich sehr wählerisch. Auf jeden Fall ist es sehr zu empfehlen, mit viiiiel freiem Platz im Reisegepäck nach Japan zu fahren!

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Omotesando, eine von Tokyos exklusivsten Adressen für Mode. / via Unsplash

9. Unglaubliche Ästhetik

Atemberaubende Häuserschluchten, Neonfarben, verrückte Outfits – Japan fordert alle unsere Sinne heraus. Von Wabisabi, der Schönheit der Imperfektion, bis hin zu Kawaii, dem Prinzip des Zuckersüßniedlichen – Japan hat allerlei ästhetische Leitsätze hervorgebracht, die sich im Alltag in vielen Facetten zeigen. Da ist zum Beispiel shinmei zukuri, eine minimalistische Art, Holztempel zu gestalten…

St Mary’s Cathedral in Tokyo von Kenzo Tange.
…oder die oberste Riege moderner Architekten, die ihre Landmarken hinterlassen haben: Zum Beispiel St Mary’s Cathedral in Tokyo von Kenzo Tange. © JNTO / Japanische Fremdenverkehrszentrale

10. SIE!

Warum möchten Sie Japan besuchen? Was erhoffen Sie sich von Ihrer Reise, was soll sie ganz besonders machen? Ich fahre immer wieder gerne nach Japan – nicht nur, weil es ein wichtiges Stück Heimat für mich geworden ist – sondern weil ich die Höflichkeit und Kultiviertheit der Japaner schätze, weil ich nur vor Ort die besten Informationen zu meinem Forschungsgebiet Sicherheitspolitik bekomme und weil ich das Ziel verfolge, ALLE Tempura-Restaurants in Tokyo auszuprobieren. Und was begeistert Sie?

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