When in Tokyo… 4 Tipps, um Sumo zu erleben

Japan hat viele eigene Sportarten hervorgebracht, aber keine fasziniert uns so sehr wie Sumo. Die großen, schweren Kämpfer, das Rangsystem, die stark ritualisierten Abläufe – Sumo entführt uns in eine ganz eigene Welt. Tauchen Sie in diese ein mit den folgenden Tipps!

Der Klassiker: Herbst-Turnier in Tokyos Sumo-Stadion

Im September finden über zwei Wochen hinweg die großen Wettkämpfe im Ryogoku Kokugikan statt. Das an ein Amphitheater erinnernde Rundstadion kennen Sie vielleicht aus James Bond – You only live twice, der 1967 in Japan gedreht wurde. Weitere Wettbewerbe werden hier jährlich im Januar und Mai ausgetragen. Karten sind fünf Wochen vor dem Turnier erhältlich und schnell ausverkauft. Ich ermögliche Ihnen gerne die Buchung.

 

 

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Der Ryogoku Kokugikan ist ebenso stattlich wie die Ringer selbst. (c) hirotomo t / flickr / Verwendung unter Creative Commons-Lizenz CC BY 2.0
Das Sumo-Stadion fasst bis zu 13.000 Zuschauer. Plätze sind einzeln oder im 4er-Quadrat direkt vor der Bühne zu haben. ©
Das Sumo-Stadion fasst bis zu 13.000 Zuschauer. Plätze sind einzeln oder im 4er-Quadrat direkt vor der Bühne zu haben. © alisdair / flickr / Verwendung unter Creative Commons-Lizenz CC BY 2.0

Schwergewichte und schwebende Kirschblüten: Frühlings-Sumo am Yasukuni-Schrein

Der Yasukuni-Schrein in Tokyo wird kontrovers diskutiert, da er nationalkonservativ ausgerichtet ist. Seinen Kultur-Veranstaltungen gereicht die Traditionspflege immerhin zum Vorteil: Auf dem Schreingelände finden unter freiem Himmel Aufführungen des Noh-Theaters oder eben Sumo im Frühjahr zur Kirschblütenzeit statt. Schauen Sie sich das Video an – kein Bild kann das dynamische Zusammenspiel aus kraftvollen Ringern und tanzenden Blütenblättern im Wind so wunderbar einfangen!

Video: Das Sumo-Frühlingsturnier am Yasukuni-Schrein / via YouTube.

Große Ringer und weinende Babies am Senso-ji-Tempel in Asakusa

Auch hier handelt es sich um ein Frühlings-Event Anfang April. Das besondere: Es geht um nakizumo, „Heul-Sumo“. Die Sumo-Ringer treten gegeneinander an – mit Baby auf dem Arm. Nachdem der Schiedsrichter die Runde eröffnet hat, werden die Babies gewippt, bis sie anfangen zu weinen. Das Ritual soll den Babies Glück und Gesundheit bringen. Je schneller sie weinen, als desto stärker gelten sie.

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Weinen oder Lachen? Ihnen fällt die Entscheidung bei diesem Sumo-Turnier sicher leichter als den Babies. © Guilhem Vellut / flickr / Verwendung unter Creative Commons-Lizenz CC BY 2.0

Wo die wilden Kerle trainieren: Sumo-Stall-Besichtigung

Früh übt sich, wer ein großer Ringer werden will! In Laufnähe des Sumo-Stadions im Ryogoku-Viertel befinden sich viele Trainingsställe, in denen die Ringer familiär zusammen wohnen. Das Morgentraining des Arashio Beya-Stalls können Sie durch eine Glasscheibe von Außen beobachten. Andere Ställe kann man nur mit Anmeldung besichtigen – diese vermittle ich Ihnen sehr gerne.

Kein ungewöhnlicher Anblick im Viertel Ryogoku: Sumo-Ringer zwischen den Trainingseinheiten. © amanderson2 / flickr
Kein ungewöhnlicher Anblick im Viertel Ryogoku: Sumo-Ringer zwischen den Trainingseinheiten. © amanderson2 / flickr / Verwendung unter Creative Commons-Lizenz CC BY 2.0
Hier schauen Sie den Sumo-Stars von morgen beim Training zu. © tjabeljan / flickr
Beim Arashio Beya-Stall schauen Sie den Sumo-Stars von morgen beim Training durch eine Glasscheibe zu. © tjabeljan / flickr / Verwendung unter Creative Commons-Lizenz CC BY 2.0
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Der Andrang spricht für die große Beliebtheit des Sumo auch im Ausland. © tjabeljan / flickr / Verwendung unter Creative Commons-Lizenz CC BY 2.0

Sprechen Sie mich an – ich organisiere Ihnen gerne Ihre ganz persönliche Sumo-Erfahrung während Ihrer Japanreise!

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