Warum sich eine Japanreise auch im Winter lohnt

Keine Lust auf kalte Füße? Kein Grund, nicht nach Japan zu fahren! Dieser Artikel erklärt Ihnen, welche Vorzüge eine winterliche Japanreise hat. Zur wärmenden Beruhigung gleich vorneweg: Tokyo liegt übrigens auf der Höhe von Rom…

Blaues Stündchen und blitzende Neonsterne

In Japan wird es im Winter zwar sehr früh dunkel – gegen 15 Uhr – aber das Winterlicht hat einen kühlen blauen Schimmer, der eine ganz besonders winterliche Atmosphäre erzeugt. Ganz besonders im Zusammenspiel mit den Neonlichtern der Großstadt! Auch in Japan werden weihnachtliche Lichter aufgehängt.

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Der Winter beginnt auf der Hauptinsel Honshu etwa zwei bis drei Wochen später als in Deutschland. © Tadashi SAWADA / flickr / Verwendung unter Common Creative-Lizenz CC BY 2.0
Die japanische Interpretation von Weihnachtslichtern. ©
Die japanische Interpretation von Weihnachtslichtern. © Tadashi SAWADA / flickr / Verwendung unter Common Creative-Lizenz CC BY 2.0

Der Fuji versteckt sich nicht

Sie wissen es vielleicht schon: Japans Nationalberg, der Fujisan, ist ziemlich öffentlichkeitsscheu. Oft trägt er ein Nebelkleid und einen Wolkenhut, um unerkannt zu bleiben. Nicht aber im Winter, da trägt er nur ein keckes Schneekäppchen: Zwischen Dezember und Februar ist er an klaren Tagen sogar von Tokyo aus zu sehen.

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Tokyo – und im Hintergrund der Fujisan. © Takayuki Suzuki / flickr / Verwendung unter Common Creative-Lizenz CC BY 2.0

Stadtbummel zwischen Wärmeoasen

Japaner treffen sich gerne im öffentlichen Raum mit Freunden, da viele Wohnungen sehr klein sind. Entsprechend viele schöne Restaurants und Cafés gibt es. Sie können beim Stadtbummel also immer wieder schnell ins Warme flüchten und sich aufwärmen…

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Hände UND Herz wärmen Sie am effektivsten natürlich im Katzencafé auf… © Sai Mr. / flickr / Verwendung unter Common Creative-Lizenz CC BY 2.0
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…oder durch den Magen bei einer heißen Ramen-Nudelsuppe. / via Unsplash

Winter ist Kunstzeit

…oder Sie bleiben einfach ganz im Warmen und gehen so wenig wie möglich ins Freie. Die Großstädte Japans bieten Ihnen eine schier unerschöpfliche Auswahl an Museen, Galerien und Bühnen – zum Beispiel das im Oktober 2017 eröffnete Yayoi Kusama Museum in Tokyo.

Immergrüne und Winterblüher

Die Natur ist nicht komplett im Winterschlaf – denn die japanische Gartenkunst sieht vor, dass zu jeder Jahreszeit im Garten etwas Schönes zu sehen sein soll. Das sind im Winter vor allem Nadelbäume, aber auch etliche immergrüne Bäume, außerdem die Kamelie und die Pflaumenblüte ab Mitte Februar.

Die zarten Pflaumenblüten müssen Frost trotzen können. Guilhem Vellut
Die zarten Pflaumenblüten müssen Frost trotzen können. © Guilhem Vellut / flickr / Verwendung unter Common Creative-Lizenz CC BY 2.0

Weniger Touristen

Japan ist touristisch längst nicht so überlaufen wie andere Länder – aber Sie haben ja sicher nichts dagegen, wenn Sie die schönsten Sightseeing-Orte ganz für sich alleine haben, oder?

Heißer Tee – immer und überall

Nicht nur, dass Sie mit den vielen wunderbaren Tees wie Matcha immer auch ein Stück verfeinerte japanische Kulturgeschichte trinken – viele Vending Machines bieten Ihnen den Tee auch heiß an! Mit dem heißen Tee aus dem Automaten können Sie sich auch wunderbar die Hände wärmen.

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…oder aus der Vending Machine zum Mitnehmen: Genießen Sie die Wärme des Tees. © Craig Moore / flickr / Verwendung unter Common Creative-Lizenz CC BY 2.0

Baden in der heißen Onsen-Quelle

Nicht nur Menschen, sondern sogar Schneeaffen wissen: Ein heißes Bad taut auf! Genießen Sie die Wärme der heißen Quelle, zum Beispiel in einer traditionellen Ryokan-Herberge, während um Ihren Kopf die Schneeflocken tanzen.

In Japan sind sogar die Äffchen kultivierte Badegäste. Brian Jeffery Beggerly
In Japan sind selbst die Äffchen kultivierte Badegäste. © Brian Jeffery Beggerly / flickr / Verwendung unter Common Creative-Lizenz CC BY 2.0
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Gehobene Ryokan wie das Nishimuraya in Kinosakionsen vom Foto zuvor bieten eine eigene Quelle zum Zimmer. © Andrew K. Smith / flickr / Verwendung unter Common Creative-Lizenz CC BY 2.0

Exquisiter Pulverschnee

Wen es tatsächlich wegen des Winters an sich nach Japan zieht, der weiß: Japans Norden bietet Pulverschnee, der sich wunderbar zum Skifahren eignet. Sie müssen aber nicht bis nach Hokkaido fahren und sich auf Bretter stellen: Auch viele andere Gegenden Japans locken mit traumhaften Schneelandschaften – zum Wandern oder zur (Pferde-)Schlittenfahrt.

Gegenden auf Hokkaido wie Niseko sind bekannt für ihre großen Mengen Pulverschnee. Perfect Zero / flickr
Gegenden auf Hokkaido wie Niseko sind bekannt für ihre großen Mengen Pulverschnee. © Perfect Zero / flickr / Verwendung unter Common Creative-Lizenz CC BY 2.0

Ich berate Sie gerne, wie Sie eine Winterreise nach Japan am schönsten gestalten können. Sprechen Sie mich an!

Header image credit: © U-ichiro Murakami / flickr / Verwendung unter Common Creative-Lizenz CC BY 2.0

 

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